GiK_Generationen im Klassenzimmer

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GiK_Generationen im Klassenzimmer_Erfahrungsbericht von Frau Zeller-Weber

GIK-Mitarbeiterin im Kindergarten Käpfnach 1

„Nach einem schweren Schicksalsschlag wurde mein Leben völlig auf den Kopf gestellt und ich musste mich neu orientieren. Auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen wurde ich durch eine Kollegin über das GIK von Pro Senectute aufmerksam gemacht und mein Interesse war sofort geweckt. Da ich Kinder sehr gerne mag und es mir immer eine Freude war und ist mit ihnen zu arbeiten, habe ich mich bald als Mitarbeiterin für "Generationen im Klassenzimmer" angemeldet und ich bin nun im 2. Jahr im "Chindsgi" begeistert dabei. Ich unterstütze die Kindergärtnerin im Unterricht mit einzelnen Kindern oder allen Kindern zusammen z.B. beim Spielen, Basteln, Werken, Zeichnen und manchmal spende ich u. a. auch Trost, wenn es bei den Kindern mal Tränen gibt. Zudem begleite ich sie bei Ausflügen, Waldtagen, im Turnen oder kleinen Feierlichkeiten wie Samichlaus, Geburtstage, Museumsbesuchen usw..

Dies alles braucht sehr viel Engagement, Lebenserfahrung und eine gute Erfahrung im Umgang mit Kindern. Ebenso braucht es eine gewisse Persönlichkeit, um von den Kindern akzeptiert zu werden und wenn man das geschafft hat, ist es eine Freude bei GIK mitzuarbeiten. Wenn ich am Donnerstagmorgen von einer Schar Kinder überaus freudig und herzlich begrüsst werde und sie mich schon vermissen, wenn ich mal einen Donnerstag fehle, dann weiss ich: Hier werde ich gebraucht. Und was mich besonders motiviert: man bekommt von den Kindern sehr viel Schönes zurück. So werde ich z.B. auch mal von den Kindern allein oder mit ihren Müttern auf der Strasse erkannt, man begrüsst sich freudig und wechselt noch ein paar Worte, manchmal auch in Englisch oder Spanisch. So sind auch noch Fremdsprachenkenntnisse nützlich!

Ich würde einen Einsatz als GIK allen Seniorinnen/Senioren empfehlen, die Kinder mögen und sie mit Rat und Tat unterstützen wollen! Denn die Kinder und auch die Lehrpersonen brauchen uns umso mehr, als ja unser Schulsystem immer komplexer wird und von allen Beteiligten nebst vielen positiven Neuerungen (die wir als Kinder leider nicht erfahren durften) auch immer mehr fordert.“